Ausstellungen sind immer ein heiß diskutiertes Thema. Die Befürworter behaupten: "Meine Tiere sind gerne auf Ausstellungen, sie präsentieren sich halt gerne." Wogegen die Gegner immer wieder auf die Gesundheitsrisiken hinweisen und den Stressfaktor. Bis vor geraumer Zeit gehörte ich auch eher zu den Ausstellungsgegnern. Ich hatte lediglich eine Ausstellung besucht und hatte nur einen Coonie Kater im Kopf, der die ganze Zeit nervös versuchte, aus seinem Ausstellungskäfig zu kommen.

Letztes Jahr war in Hamburg dann eine Ausstellung. Hier praktisch um die Ecke. Von daher ließ ich mich "überreden" es auszuprobieren. Ich hatte zwar für Aloueth und Nibi je einen Käfig, die beiden waren aber zusammen in einem, in dem anderen war das Katzenklo. Ich konnte weder an beiden Tagen dabei sein, noch den ganzen Tag über, denn unsere Kinder sind dafür einfach noch zu klein. Wir waren lediglich am Sonntag für ein paar Stunden dort und ich muss ehrlich sagen, ich fand es einerseits sehr schön, aber auch sehr anstrengend. Das viele Stehen, die Nervosität nach der Nominierung der beiden (vor allem nachdem Nibi den mehrfachen Weltsieger "besiegt" hat), halt das ganze Drumherum.

 

Der Züchter der beiden erbot sich, die Katzen mitzunehmen und zu beaufsichtigen. Offensichtlich hat es beiden unheimlichen Spaß gemacht, es waren keine Anzeichen für Nervosität oder Stress zu erkennen. Im Gegenteil: Aloueth hatte wirklich sichtlichen Spaß daran, begutachtet zu werden und präsentierte sich in voller Schönheit.

Mein Fazit ist, dass eine Ausstellung wirklich was schönes, wenn auch anstrengendes ist. Für mich persönlich muss es nicht sein, ich bin schließlich auch nur Liebhaber. Und wenn Ausstellung, dann bitteschön nur die, die in der Nähe sind.