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Die
Homöopathie ersetzt natürlich keinen Tierarzt, sie soll der die
Heilung einer diagnostizierten Erkrankung unterstützen.
Zunächst einmal habe ich bei unseren Kindern und Tieren
lediglich Erkältungen, Bindehautentzündungen und Magen-Darm
Erkrankungen mit homöopathischen Mitteln behandelt (hier muss
ich mich aber bei unserem Apotheker bedanken. Ich nenn ihn immer
den Mann für besondere Fälle, aber er weiss auch immer das
richtige Mittel). Alles andere würde ich persönlich immer den
entsprechenden Ärzten überlassen. Wunden jedweder Art (innere
und äußere Verletzungen, Brüche etc.) lassen sich wenn überhaupt
nur unterstützend behandeln. Das chronische und vor allem
schwerwiegende Erkrankungen in ärztliche Behandlung gehören
versteht sich ja von selbst. Das heißt auch im Klartext: Ihr
müsst erkennen können, was harmlos und was schwerwiegend ist.
Die Grenze ist manchmal schwer zu erkennen, deshalb rate ich an,
im Zweifelsfall lieber mit der Katze zum Tierarzt zu gehen, oder
zumindest telefonisch Kontakt mit dem Tierarzt aufzunehmen.
Die Präparate erhaltet Ihr in Eurer Apotheke. Es gibt
verschiedene Darreichungsformen:
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Dilution:
alkoholische Flüssigkeit. Aufgrund des Alkoholgehaltes
sollte man bei Katzen auf diese Darreichungsform verzichten.
Allerdings kann man sie als Tinktur hervorragend für äussere
Anwendungen nutzen
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Tabletten
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Globuli:
kleine, wie Perlen aussehende Kügelchen, werden gut von
Katzen aufgenommen (kann man ohne Probleme unters Futter
mischen)
Jetzt zu dem
schwierigeren Teil, den Potenzen:
Achja, noch
so ein kleiner Tipp: Viele von Euch kennen wahrscheinlich
Baypamun, ein
Paramunitätsinducer, das das Immunsystem des Körpers kurzfristig
hochpowert. Baypamun hat m.E. zwei Nachteile: Zum einen ist es
nicht sehr erschwinglich und zum anderen wirkt es nur
kurzfristig. Wir, Mensch und Katze, machen zweimal im Jahr eine
"Kur" mit Engystol, das auch das Immunsystem ankurbelt, aber
nicht nur kurzfristig.
Wundbehandlung
Vor allem
bei Freigängern kommt es immer wieder mal zu kleineren (manchmal
leider auch größeren) Verletzungen. Mit homöopathischen Mitteln
kann man wie bereits erwähnt innere und äußere Verletzungen
nicht heilen, aber man kann durchaus sinnvoll die Wunden
reinigen und Heilungsprozesse unterstützen. Generell gehören
größere Verletzungen in Behandlung eines Tierarztes, auch sollte
man bei ihnen auf Vorbehandlungen verzichten.
Bevor man
die Wunden reinigen und versorgen kann, sollte man die Haare um
die Wunde herum vorsichtig entfernen
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Mittel |
Dosierung |
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Wundreinigung |
Calendula Extern |
20
Tropfen auf 1 EL Wasser und dann die Wunde vorsichtig mit
einem getränkten Wattebausch reinigen |
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Arnika Extern |
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Schmerzlinderung bei Quetschungen und frischen Wunden
(helles Blut) |
Arnika |
D3
oder D4, je nach Größe der Katze 1/4-1 Tablette stündlich
(in diesem Fall könnte man auch 5 - 8 Tropfen nehmen) |
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Blutverlust (nur unterstützend !!!!) |
Arnika |
D4 mit
Wasser verdünnt |
Das
Auge
Bei der
Katze ist das Auge mit eines der wichtigsten Sinnesorgane. Es
ist ein komplizierter Vorgang von Nöten, damit die Katze auch
weit entfernte Gegenstände klar erkennen kann. Nebenbei erwähnt
sehen die Orientalen ihre Umwelt sehr farbenfroh, haben
allerdings eine Vorliebe für Grün.
Augenerkrankungen können mehrere Ursachen habe. Zum einen können
äußere Einflüsse (Wind, Staub, UV-Strahlen, Pollen, Hitze,
Kälte, Abgase, Bakterien usw.) eine Irritation oder Erkrankung
hervorrufen. Es können aber auch innere Ursachen
(Mangelerscheinung, Allergien usw.) eine Augenerkrankung
verursachen.
Symptome:
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Blinzeln
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Lichtempfindlichkeit
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Schwellung des Lids
-
Veränderung der Schleimhäute
-
Ausfluss
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Erkrankung |
Mittel |
Dosierung |
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eitrige Bindehautentzündung (eitriger Ausfluss,
gerötete und geschwollene Bindehaut) |
Mercurius solubilis |
D12,
1-2 x täglich |
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Euphrasia Extern |
5
Tropfen auf 1 EL Wasser, äußerliche Reingung des Auges |
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Bindehautentzündung (wässriger Ausfluss, geschwollene
und gerötete Bindehaut) |
Apis |
D3
oder D4, 2-4 x täglich |
Infektionen
Fieber und
Infektionen sind ein breitgefächerter Bereich. Was meines
Erachtens die Behandlung erschwert ist, dass viele Infektion
ähnlich zu sein scheinen. Deswegen beschränke ich mich hier auf
die harmlosen Infektionen. Zum Thema Fieber möchte ich eines
noch anmerken: Durch die Kinder habe ich lernen müssen, nicht
sofort panisch zu werden, nur weil die Kinder Fieber haben. In
vielen Fällen ist es nicht unbedingt sinnvoll, Fieber zu senken,
da zum Beispiel einige Erreger/Keime mit der erhöhten
Körpertemperatur Probleme haben.
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Erkrankung |
Mittel |
Dosierung |
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Schnupfen, Fieber (auch bei Katzenschnupfen zur
Unterstützung der tierärztlichen Behandlung) |
Gelsemium |
D6,
alle zwei Stunden eine Tablette |
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Fieber (über 40°, die Tiere haben rote oft auch
dunkelrote Schleimhäute) |
Belladonna |
D4
alle 2 Stunden |
Magen-Darm Erkrankungen
Hat ein
gesundes Tier Durchfall, so sollte man nicht gleich panisch zum
Tierarzt rennen oder gleich mit Medikamenten eingreifen.
Eigentlich ist es eine gesunde Reaktion des Körpers,
unverdauliche oder unverträgliche Stoffe so schnell wie möglich
aus dem Körper zu entfernen. Es ist aber wichtig, die Art des
Durchfalles zu beobachten. Dauert der Durchfall an, so solltet
Ihr Euren Tierarzt aufsuchen.
Durchfall kann mehrere Ursachen haben. Stress, Verzehr von
giftigen Pflanzen, aber auch Keime und/oder Bakterien können
Durchfall hervorrufen (natürlich kann sich hinter
Magen-Darmerkrankungen auch eine ernsthafte Erkrankung
verbergen.)
Unser Malioth zum Beispiel hat ab und an mal Durchfall. Wir
haben aber den Auslöser gefunden: Jedes Mal wenn er diese
kleinen schönen Spielmäuse zerlegt hat und das Fell aufgefressen
hat, bekommt er Durchfall. Daraufhin haben wir uns angewöhnt,
ihm das Fell sofort weg zu nehmen (mittlerweile gestaltet sich
das als schwieriges Unterfangen, weil er das Fell vor uns
versteckt :-)). Joghurt hat aber immer Wunder gewirkt. Um die
Darmflora gesund zu erhalten (z.B. auch nach einer Wurmkur),
bekommen unsere Katzen auch einmal im Monat einen Tag lang nur
Joghurt. Der einzige, der davon nie begeistert war, war unser
Nibi......
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